Black Girl Magic! Im Februar wird schwarze Geschichte gefeiert! 

Black History Month? Feierst Du mit? Wir erklären Euch, warum der Februar jedes Jahr im Zeichen schwarzer Geschichte steht und präsentieren jede Woche im Februar eine außergewöhnliche und inspirierende schwarze Frau, die die Geschichte verändert hat!

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Black History Month in den USA

Der Black History Month, der alljährlich im Februar stattfindet, hat seine Ursprünge in den U.S.A. der 1920er Jahre. In diesem Monat wird die afroamerikanische Geschichte zelebriert und an bedeutende schwarze Menschen, die die U.S.-amerikanische Geschichte geprägt haben, erinnert. 

Die Feierlichkeiten entstanden aus dem Missstand heraus, dass in ihrer Gründungszeit schwarze Menschen und ihre Traditionen in den Geschichtsbüchern kaum Beachtung fanden, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachten und die Geschichte der USA intensiv geprägt haben. Wenn Afroamerikaner in Geschichts- und Lehrbüchern überhaupt repräsentiert wurden, so beschränkte sich ihre Darstellung auf stereotype und abwertende Beispiele. Auch heute ist die Repräsentation von schwarzen Menschen in der Medienlandschaft der USA noch lange nicht frei von Stereotypen und Klischees. Der Black History Month kämpft dagegen an.

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Black History Month in Deutschland

In Deutschland wird der Black History Month seit den 1990er Jahren gefeiert und stellt afrodeutsche Menschen und ihre Errungenschaften in den Mittelpunkt. Da die deutsche Kolonialgeschichte und ihre verheerenden Auswirkungen auf dem afrikanischen Kontinent ebenfalls kaum Beachtung in den deutschen Geschichtsbüchern findet, dient der Black History Month auch in Deutschland dazu, die Öffentlichkeit für afrodeutsche Geschichte zugänglich zu machen. Außerdem bieten die Feierlichtkeiten Afrodeutschen selbst Anhaltspunkte zur Identifizierung mit der eigenen Geschichte.

Harriet Tubman - eine Ikone der Sklavenbefreiung

Harriet Tubman

Harriet Tubman lebte von ca. 1820 (ihr Geburtsdatum ist unbekannt) bis 1913. Sie wurde in die Sklaverei hineingeboren, allerdings gelang ihr in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Flucht in die Freiheit in den Norden der Vereinigten Staaten. In den nördlichen Staaten war der Sklavenhandel bereits Anfang des 19. Jahrhunderts abgeschafft worden. Eine derartige Flucht war alles andere als leicht und extrem gefährlich, aber Harriet Tubman schaffte es, der Sklaverei zu entkommen

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When I found I had crossed that line, I looked at my hands to see if I was the same person. There was such a glory over everything.
― Harriet Tubman

Wer nun denkt, dass das eigene Leben, das man mühsam gerettet hat, einem das Wichtigste sei und man die neu gewonnen Freiheit unter keinen Umständen aufs Spiel setzen sollte, irrt sich - im Falle von Harriet Tubman zumindest. Tubman gilt als bekannteste afroamerikanische Fluchthelferin der Underground Railroad - einer Untergrundorganisation, die es anderen Slav_innen ermöglichte, den Weg in die Freiheit zu finden.

Tubman riskierte ihr Leben, um hunderte von Menschen aus der Gefangenschaft und dem Plantagensystem zu befreien. Die Underground Railroad war jedoch keine eigentliche Bahnstrecke; sie wurde so genannt, weil sie ein ausgeklügeltes geheimes Netzwerk von Unterschlüpfen war, in denen die Fliehenden sich verstecken konnten.

Harriet Tubman

Nach dem Ende des Bürgerkriegs machte Tubman es sich zur Aufgabe, ehemaligen Sklav_innen und ältere Menschen zu helfen, die in Armut lebten. Um sie und ihre mutige und wichtige Arbeit zu würdigen, ersetzte Harriet Tubmans Bild das von Andrew Jackson auf dem 20 Dollar Schein im Jahr 2016.

“Every great dream begins with a dreamer”
― Harriet Tubman

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