Was fashion revolution für kora mikino bedeutet

Klar Mode sollte fair sein, Menschen und Mutter Erde gut behandeln. Fashion Revolution bedeutet aber eben auch in der ewig wetteifernden Modewelt die Ellenbogen wieder einzufahren und die Hand auszustrecken.

 

Viva la fashion revolución.

Menschen, Umwelt, Kreativität und Profit in der Modewelt gleichermaßen Wichtigkeit geben–das ist die Vision der Fashion Revolution. Die Fashion Revolution, das sind–Menschen die Kleidung tragen, Menschen, die diese Kleidung herstellen, Designerinnen, Designer, Studentinnen, Studenten, Journalistinnen, Journalisten, Politikerinnen, Politiker, Schülerinnen, Schüler, Modelabels, Kreative, Unternehmerinnen, Unternehmer, Produzentinnen, Produzenten, Arbeiterinnen, Arbeiter, Einzelhändlerinnen, Einzelhändler, Macherinnen, Macher–wir alle.

 

#whomademyclothes

Dieser hashtag läutet die Fashion Revolution Week ein, die nicht zufällig auf den Jahrestag des Zusammenbruchs der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch fällt.
Worum es hier vor allem geht: mehr Transparenz in den Lieferketten von Modekonzernen einzufordern. Während dieser Woche also haben Brands und Produktionsstätten die Möglichkeit auf die Frage #whomademyclothes mit dem hashtag #imadeyourclothes zu reagieren.

 

#whohelpedusout

Transparenz, ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und allen Menschen, die in diesen Prozess involviert sind, ist essentiell und extrem wichtig damit Mode als Katalysator für eine wirkliche Veränderung sein kann. Und es gibt gute Neuigkeiten; für immer mehr Modelabels scheint es an Wichtigkeit zu gewinnen wie und wo produziert wird, das alles in der Produktionskette möglichst nachhaltig geschieht.

Was dann doch manchmal in Vergessenheit gerät ist die Solidarität auf der ganzen Linie, von Label zu Label sozusagen, besonders in der teilweise so arg von Konkurrenz geprägten Mode-Landschaft. Dabei gibt es viele großartige Labels, die tagtäglich aufs Neue die Fashion Revolution vorantreiben: Menschen, die uns inspirieren, und Menschen die uns sehr unter die Arme gegriffen haben ohne Grund und, die wir genau deswegen hier gerne vorstellen würden:

 

NANDI Store

Der wunderschöne NANDI Concept Store im Herzen Berlins wurde von zwei besten Freundinnen gegründet, die dort handverlesene, einzigartige Schätze aus der ganzen Welt versammeln. Inspiriert von dem Kunsthandwerk unterschiedlichster Kulturen, werden auch eigene Produkte von Werkstätten in Marokko, Peru, Mexiko und Indonesien hergestellt. Alle Produkte sind handgemacht und erzählen ihre eigene Geschichte und die, der Handwerker.
Webseite NANDI StoreInstagram NANDI Store

 

B e s o n n e n

Gründerin Annett Borg geht es bei B e s o n n e n vor allem darum Mode als ein modulares Konzept zu begreifen, welches ebenso verwandelbar wie anpassbar ist. Vereint in cleanen Silhouetten, feinen Stoffen und innovativer Fasertechnologie kreiert das Label ein echtes Wohlfühlgefühl für einen aktiven Lifestyle mit ganz viel Liebe zum Detail.
Instagram B E S O N N E N 

 

mimycri

Gründerinnen Vera und Nora upcyceln gemeinsam mit einem diversen Team kaputte Flüchtlings-Gummiboote in hochwertige Taschen. Die Idee zu mimycri entstand auf der griechischen Insel Chios, wo die beiden Gründerinnen seit 2015 mehrmals ehrenamtlich Menschen willkommen hießen, die an den Ufern ankamen. Diese Erfahrung motivierte Vera und Nora, sich zu engagieren und etwas zu tun.
Webseite mimycriInstagram mimycri 

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