Stimmungsschwankungen, Heißhunger und Schmerzen? Fast jede menstruierende Person kennt PMS in der einen oder anderen Form: Laut einer aktuellen Studie sind 90% der Menstruierenden in irgendeiner Form davon betroffen.

PMS - Was ist das? 

PMS vereint viele verschiedene psychische und physische Symptome, wie Schmerzen, Abgeschlagenheit, Ödeme, Reizbarkeit, Depressionen oder Überempfindlichkeit, die sich 4-14 Tage vor der Periode bemerkbar machen.

Die Symptome von PMS sind oft sehr belastend und kräftezehrend für uns, vor allem, wenn wir neben körperlichen Beschwerden auch noch depressive Verstimmungen haben. Dennoch sollten wir unbedingt darauf hören, was uns unser Körper in dieser Phase zu sagen hat! Denn abgesehen von hormonellem Ungleichgewicht als Ursache für PMS - das sich übrigens auch reduzieren lässt - sind psychische Symptome ein Zeichen dafür, dass Gefühle ans Licht kommen, die wir ansonsten beiseite schieben oder verdrängen. Fragt Euch deshalb, was der Grund für eure Traurigkeit oder Wut sein könnte, anstatt diese Gefühle und damit Euch selbst als “viel zu emotional aufgrund von PMS” abzuwerten oder abwerten zu lassen.

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Foto: Sara Staiger.
Unser Menstruationsslip Sivvy ist übrigens während der Menstruation besonders angenehm zu tragen, da sie nicht einschneidet oder drückt. 

Was hilft gegen PMS?

Aber was sind die Ursachen für PMS und was könnt ihr dagegen unternehmen? Die körperlichen Symptome können nämlich ein Zeichen dafür sein, dass Euch wichtige Nährstoffe fehlen, Ihr vielleicht eure Ernährung umstellen oder übermäßigen Stress reduzieren solltet.

Denn auch wenn ein hormonelles Ungleichgewicht von Progesteron und Östrogen der Auslöser für PMS ist, liegt die Ursache für dieses Ungleichgewicht in entzündungsfördernder Ernährung und zu viel Stress.

Das sind großartige Neuigkeiten, das bedeutet nämlich, dass Ihr dieses Ungleichgewicht durch eure Ernährung und Euren Lebensstil wieder in Balance bringen könnt!

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1. Tipp: Nährstoffe helfen Euch!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein Mangel an Eisen, Vitamin D, Kalzium, Magnesium und Vitamin B6 das Prämenstruelle Syndrom fördert. Versucht, diesen Mangel so gut wie möglich durch nährstoffreiche Nahrung oder Supplemente (hallo an alle Veganer_innen!) auszugleichen.

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Foto: Daily Nouri via Unsplash

2. Tipp: Ernährt Euch ausgewogen!

Wir wissen, dass das super schwer ist, aber verzichtet soweit wie möglich auf Zucker und Koffein. Achtet darauf, ausreichend entzündungshemmende Lebensmittel wie Blumenkohl, Kohl, Brokkoli und Nüsse zu essen. Ernährt Euch biologisch. Lebensmittel aus konventioneller Landwirtschaft enthalten Giftstoffe aus Düngern und Pestiziden, die nicht nur der Umwelt, sondern auch eurem Körper schaden.

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Foto: Canva

3. Tipp: Achtet auf Euren Lebensstil!

Auch Euer Lebensstil kann unter Umständen PMS begünstigen, denn Stress ist ein Hauptverursacher von PMS. Nichts ist so wichtig wie Eure Gesundheit, also nehmt Euch Zeit für Euch, tut Euch etwas Gutes und findet heraus, wie Ihr Euch bestmöglich entspannen könnt. Vor allen Dingen vermeiden solltet Ihr außerdem Alkohol und Nikotin, die verschlimmern PMS nämlich nachweislich. Sport dagegen kann Euch helfen, die Stimmungsschwankungen auf natürliche Weise entgegen zu wirken, da dabei Glückshormone ausgeschüttet werden.

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Du bist richtig genervt und leidest unter PMS? Eine Runde den Frust wegrennen kann helfen! Foto: Eugene Chystiakov via Unsplash
Zusammengefasst kann PMS ganz schön nervig sein, allerdings gibt es zum Glück auch viele Dinge, die Ihr gegen die Beschwerden tun könnt! Hört auf Euren Körper, behandelt Euch gut und berichtet uns gerne auf Social Media, was Euch bei PMS hilft!

 

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