Es gibt Körperwahrheiten, die jede Mutter kennt – aber über die kaum jemand wirklich spricht. Inkontinenz nach der Schwangerschaft und vor allem nach der Geburt gehört genau dazu. Während Happy-Baby-Broschüren von rosigen Wangen, ersten Lächeln und warmen Kuschelmomenten erzählen, verschweigen sie oft, wie viel Kraft Schwangerschaft und Geburt dem Beckenboden abverlangen. Denn die Wahrheit ist: Dein Körper hat Großartiges geleistet. Und manchmal zieht dieses Wunder Folgen nach sich, die sich trotz Inkontinenz-Unterwäsche nicht besonders glamourös anfühlen – wie plötzliches Tröpfeln beim Niesen, Springen oder Lachen.
Und weißt Du was? Es ist normal. Wirklich normal. Über 30–50 % aller frischgebackenen Mamas erleben eine Phase der Belastungsinkontinenz. Nicht, weil Du etwas falsch gemacht hast, nicht weil Du untrainiert bist oder „besser aufpassen“ müsstest. Sondern weil Muskeln, Faszien und Nerven während der Geburt Enormes leisten und Zeit brauchen, um sich zu regenerieren. Manchmal mehr Zeit, als man selbst erwartet. Was aber in keiner Broschüre steht: Viele Frauen fühlen sich damit allein – schämen sich, sagen Termine ab, vermeiden Bewegung oder trauen sich nicht, offen darüber zu sprechen. Und genau hier beginnt der Kreislauf, der sich nur durchbrechen lässt, indem man das Thema aus der Tabuzone holt.
Deshalb wollen wir Dir sagen: Du bist nicht allein. Es ist okay, wenn Dein Körper gerade anders funktioniert. Es ist okay, Unterstützung zu brauchen. Und es ist absolut okay, Lösungen zu nutzen, die Dir den Alltag erleichtern. Waschbare Inkontinenz-Unterwäsche ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Selbstfürsorge. Sie schenkt Dir Bewegungsfreiheit, Sicherheit und ein bisschen von dem unbeschwerten Gefühl zurück, das im neuen Mama-Alltag manchmal verloren geht. Du hast ein Kind geboren – Du darfst Dir selbst dieselbe Fürsorge schenken, die Du Deinem Baby gibst.