Weiterführende Infos zu unseren Inhaltsstoffen

Jüngste Presseberichte zu einem Periodenwäscheprodukt aus den USA behaupten, dass dieses Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) enthalten soll. Das hat viele Menschen beunruhigt - uns eingeschlossen. Daher ist die Frage berechtigt: Enthält die Periodenunterwäsche von KORA MIKINO PFAS? Die Antwort ist ein klares Nein! 

Wir haben uns eingehend mit dem Thema befasst, um uns selbst und auch die Nutzer_innen unserer Panties aufklären und adäquat schützen zu können. Eine gute und seriöse Informationsquelle hierfür ist die Webseite des Bundesinstitutes für Risikobewertung

Wir dachten zunächst, dass das verwendete Silber für die Bakterienhemmung der Träger von PFAS sein könnte. Laut Webseite des Bundesinstitutes für Risikobewertung scheinen PFAS aber eher im Bereich wasserabweisende Textilien und Membran eingesetzt zu werden (siehe unten).

Wir haben bei der Entwicklung der Panties riesengroßen Wert auf die Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Unbedenklichkeit aller Materialien gelegt – das bleibt auch weiterhin unsere Priorität.
Deswegen haben wir uns entschieden, ausschließlich mit deutschen Herstellen für die Sauglage und die anderen Komponenten zusammenzuarbeiten. Unser Silber stammt von der Rudolf Group aus Bayern und Trevira aus Baden-Württemberg, die Membran von Sympatex aus Bayern. Der Vorteil von deutschen bzw. europäischen Lieferanten ist, dass wir hier extrem strenge Vorgaben seitens des Gesetzgebers haben. Weiterhin haben wir uns die Produkte natürlich genau angeguckt und SEHR VIELE Fragen gestellt :)

Immer wenn uns Kund_innen nach den genauen Komponenten und Inhaltsstoffen unserer Panties gefragt haben, waren wir sehr transparent und halten das auch weiterhin so! Nun folgen viele Details, denn wir haben nichts zu verbergen –  Transparenz rules!

Rudolf Group Silber

  • zertifiziert durch: Bluesign, EPA, Hohenstein Institut Feldstudie
  • hier mehr über das Rudolf Silber lernen

Trevira Silber

  • zertifiziert nach ISO 14001, ISO 9001 und ISO 50001
  • STANDARD 100 by OEKO-TEX®
  • hier mehr über die Standards von Trevira

Sympatex Membran

  • zertifiziert durch: Bluesign, OEKO-TEX® / REACH 
  • PFC-frei
  • hier mehr über die Sympatex Membran lernen 

 

Welche Produkte enthalten PFAS? (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung)

Die Industriechemikalien der PFAS-Gruppe wie PFOS und PFOA wurden seit Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund ihrer besonderen technischen Eigenschaften in zahlreichen industriellen Prozessen, technischen Anwendungen und in bestimmten Verbraucherprodukten eingesetzt. Darüber hinaus können diese Verbindungen als Verunreinigung oder nicht beabsichtigtes Nebenprodukt in Verbraucherprodukten vorkommen.

PFOA
PFOA wird z. B. als Emulgator (Hilfsstoff, um zwei nicht mischbare Stoffe zu vermengen) bei der Herstellung von bestimmten synthetischen Stoffen verwendet und kommt daher in verschiedenen industriellen Zwischenprodukten vor. Im Fertigprodukt können Restgehalte von PFOA z. B. in Membranen (z. B. aus „PTFE“) in atmungsaktiver Bekleidung oder in der Antihaftbeschichtung von Lebensmittelkontaktmaterialien (bspw. Pfannen) enthalten sein. In wasser-, öl- und schmutzabweisenden Beschichtungen von Textilien (z. B. für Outdoor- und Arbeitsschutzbekleidung, Polstermöbel) können Restgehalte von PFOA als nicht beabsichtigtes Nebenprodukt oder als Verunreinigung vorkommen. Daneben gibt es mehrere technischen Verwendungen von PFOA und seinen Vorläufersubstanzen (z. B. in Feuerlöschschäumen).

PFOS
Vor 2006 wurde PFOS für bestimmte Feuerlöschschäume u. a. an Flughäfen eingesetzt. Darüber hinaus sind PFOS-verwandte Verbindungen verwendet worden, um beispielsweise Polsterungen, Teppiche, Pizzakartons, Backpapier und andere Papiere mit Lebensmittelkontakt schmutz-, fett- und wasserabweisend zu beschichten. Des Weiteren wurde PFOS auch in Skiwachsen und Imprägniersprays verwendet. Im Jahr 2006 hat die EU-Kommission den Einsatz von PFOS stark eingeschränkt. Für Textilien gilt beispielsweise ein Grenzwert von einem Mikrogramm (µg) pro m2. Heutzutage ist der Stoff nur noch in Spezialanwendungen u. a. in der Galvanik und der Raumfahrt erlaubt.

 

KORA MIKINO, 16. Januar 2020 

 

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